Aber wer sollte so etwas wollen?

Gestern den 27.9.21 haben Minister Nehammer und die beiden Vorstandsmitglieder von der Austrian Power Grid AG (APG)einen Vertrag unterzeichnet, dass im Falle eines totalen Blackouts, die APG für die Wiederherstellung der Stromversorgung zuständig ist, und die Exekutive für die Sicherheit in den Blackoutgebieten während des Stromausfalls zu sorgen hat.

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In Österreich gibt es offiziell zwei Kraftwerke mit einer gesamten Leistung von ca. 1,5 GW welche „schwarzstartfähig“ sind. Schwarzstartfähig bedeuted, dass im Falle eines totalen Stomausfalls, ohne Zuführung von externer Stromversorgung, diese Kraftwerke zur Stromerzeugung hochgefahren werden können.

In Österreich kann also im Falle eines totalen Blackouts, die Stromversorgung in wenigen Stunden wieder aufgebaut werden, sodaß lebenswichtige Bereiche wie die Wasserversorgung, Krankenhäuser, Telekommunikation, usw. wieder den normalen Betrieb aufnehmen können.

In der Schweiz und in Deutschland existieren solche Kraftwerke ebenso.

Außer, dass die Bevölkerung besorgt und teilweise ängstlich darauf wartet, dass der Strom wieder angeht, ist in Österreich ein Blackout keine Katastrophe, welche tagelang dauern wird. Es sei denn jemand würde absichtlich verhindern, dass eine Stromversorgung so rasch als möglich wieder gewährleistet ist, aber wer sollte so etwas wollen?

Aufgrund dem Verhalten, welche die österreichische Regierung in den letzten Jahren, insbesondere seit Anfang 2020, an den Tag legt, sollte man immer genauer hinsehen.

In der Politik passiert nichts aus Zufall.

Die Verbund AG, welche alleiniger Eigentümer der Austrian Power Grid AG ist, ist der größte Transporteur für Strom in Österreich. Diese AG beherrscht also quasi das Stromnetz und den Strommarkt in Österreich.

Wer beherrscht diese beiden Unternehmen derzeit?

Im Frühjahr 2018 schrieb der Standard, dass ein Machtkampf um die Vorherrschaft beim Verbund stattfände, und die Vorstandsverträge der vier Vorstandsdirektoren (2xSPÖ und 2xÖVP) der zufällig auch ausliefen. Die beiden SPÖler gingen in Pension und die beiden ÖVPler wollten weitermachen. Dabei wurde auch gleich die Zuständigkeit ins Finanzministerium umgelegt. Etwas eigenartig, denn was hat das Finanzministerium mit der Stromversorgung zu tun, fragt man sich.

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Ist einer Regierung zuzutrauen, die offensichtlich machtbesessen ist und sich um Verfassung und Grundrechte wenig kümmert, und die, so scheint es, mit allen Mitteln das Volk kontrollieren möchte, um das Volk mit einer weiteren Angstpropaganda „Blackout“ im Zaum zu halten?

Würde so eine Regierung so weit gehen und bei einem Blackout die Herstellung der Stromversorgung absichtlich zu verzögern, oder mitwirken absichtlich einen Blackout herbeizuführen?

Was hätte diese Regierung davon?
Eine Situation bei der die Exekutive volle Gewalt über das Volk hat, unter direkter Kontrolle des Innenministers?
Keine Kommunikationsmöglichkeit für Menschen in Notsituationen um Hilfe zu rufen?
Nicht einmal wenn jemand gewaltsam in das Haus eindringt, um Menschen die sich kritisch verhalten haben, zu verschleppen?
Oder die restlichen Menschen mit einer Zwangsbehandlung zu versehen?

1984 oder 2022? Das wird die Zukunft zeigen!

Ein Gedanke zu „Blackout“
  1. Diese Darstellung bezüglich Blackout macht mich zuversichtlich, dass 2022 nur über die Straße erledigt werden kann und zwar in allem Belangen! Weniger zuversichtlich bin ich dahingehend, Was die Handlungsbereitschaft der Bevölkerung angeht.

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